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Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen . . . . .

. . . bei uns nicht und auch bei Ihnen nicht. Unsere richtige EDV Geschichte bei der RDE begann bereits vor 1981 mit einem CANON CX1 mit 2 x 360KB Disketten. Der Bildschirm war grün und das gesamte Teil wog 14 Kilo. Und dann kam der Molli.

Unser erster Mehrplatz Multiprozessor Molli 1983.

In unserem ersten Molli 1983, gerade haben wir "in 2005" die alten Rechnung von Molecular Computer gefunden, waren ab 1983 die ersten Festplatten von Shugart Technologies (10 MB, 5-1/4" Platten) und wirklich riesige 8" Diskettenlaufwerke eingebaut. Später dann sogar eine 30MB, dann eine riesige dicke schwere 60 MB 8" Festplatte von Priam (wir haben sie bis heute aufgehoben). Der Molecular Computer "Type 8" war schon ein richtiges erstaunlich leistungsfähiges Multiprozessor System mit bis zu 9 x Z80 Prozessoren mit je 128 Kilobyte RAM pro Prozessor. Die spätere Generation mit den neueren 8086 und 80186 Prozessoren hatte bei Molecular Computer leider nie sauber funktioniert und daran ist die Firma dann auch eingegangen.

Dazu gab es anfänglich die ersten Archive Scorpion QIC02 (Quarter Inch Cartridge) Streamer, erst mit 20MB und später Wangtek 45MB und Archive Sidewinder mit 60MB Kassetten, wie auf den Fotos nebenan.

Der LFT 1650 kam 1986/87

In die späteren "LFT" Multiprozessor Maschinen (Lear & Feagan Technology aus Carson City / Nevada - später hießen sie dann CUBIX) mit vielen einzelnen Prozessorkarten mit je einer Intel 80186 CPU und sagenhaften 256 bis 512 Kilobyte !!! RAM pro Bildschirm/Anwender wurden so ab 1987 bereits Wangtek 60MB Streamer eingebaut, um mehrere große Micropolis 45MB (ST506) Platten zu sichern.

Erst 20MB, dann 45 MB, dann 60 MB

Die Datentransferrate war im Vergleich zu heute verschwindend gering, aber wir waren ja froh, daß es überhaupt funktionierte. Das Sichern von 45 MB dauerte bestimmt 2 bis 3 Stunden und mit Verify nochmal 2 Stunden.

 

Wir haben diese 60MB Laufwerke rechts im Bild dann mit 125MB Laufwerken und später mit 250MB Geräten ergänzt/ersetzt.

 

Die Preise sanken auf etwa DM 3.800.- . Damals hatten wir uns (fast) nichts dabei gedacht, wenn die Streamer nicht "durch" liefen, also dauernd angehalten hatten. Auch war bereits bei uns das EDV Umfeld schon so laut, daß man es gar nicht richtig wahr genommen hatte oder konnte.

 

 

Rechts die Klappe an den QIC Kassetten, die sich beim Einschieben ebenso öffnete wie es sehr ähnlich bei den DLTs geht. Der Magnetkopf drückt sich per Hand-Hebel in die Kassette hinein gegen dieses Band und mit dieser geringen "Umschlingung" mußte das Laufwerk leben.

 

Weiter unten sieht man die in der Kassette eingebaute Antriebsrolle, die über ein Zugband beide Band-Wickel antreibt. Die Gummiandruckrolle des Laufwerkes drückt kräftig gegen diese Rolle und spult damit das Band in der Kassette.

 

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