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Die Etiketten (Labels) auf den DLT Drives

Etiketten heißen auf englisch "Labels". Jedes Laufwerk hat ein Etikett und hier sammeln wir, was diese Etiketten bedeuten.

 

Auf jedem internen Drive sind vom Hersteller oben auf dem Kassetten-Einschub mehrere Etiketten aufgeklebt, die den Drive eindeutig beschreiben.

Diese Informationen sind wichtig.

Manche Eigenschaften ändern sich, wenn z.B. das Mainboard ausgetauscht worden ist und das Label nicht korrigiert wurde. Meist wird aber ein gleiches Mainboard eingebaut. Denoch, die Nummern auf dem Etikett und die Nummern, die die Prüf- und Test- Software dann anzeigt, sind nicht mehr die selben.

 

Da wir uns intensiv mit den Loadern (oder Libraries) beschäftigen, liegt unser Schwerpunkt auch bei diesen Loader Drives.

 

Wenn das Etikett fehlt, dann lassen Sie die Finger weg von dem Teil. Der Verkäufer hat etwas zu verbergen oder es ist durch so viele Hände gegangen, daß keiner mehr weiß, was es für ein Modell ist.

Einzelheiten (aber nicht vollständig)

Unser ältestes DEC TZ87 (10/20er) Loader Laufwerk aus einer Quantum Library.

Ein Einzellaufwerk z.B. DLT 2000XT (15/30) single ended mit dem von den normalen PC Festplatten und CD-Laufwerken her bekannten 4 poligen Stromversorgungs-Steckern.

Etikett auf einem Einzellaufwerk single ended z.B. DLT-7000 mit 8 MB RAM

Etikett auf einem Einzellaufwerk single ended aus der HP Palette z.B. DLT-7000

Ein single ended Loader-Laufwerk z.B. Compaq oder Quantum DLT 2000XT (15/30)

Ein Loader-Laufwerk single ended z.B. DLT 2000XT (15/30) mit dem von den normalen PC Festplatten (und auch CD-Laufwerken) her allgemein bekannten 4 poligen Stromversorgungs-Steckern

Ein single ended Loader-Laufwerk z.B. DLT 2000XT (15/30) mit speziellen 14 poligen Stromversorgungs- Pfosten- Steckern - im Unterschied zu den 4pin Steckern, das ist bezüglich der Stromversorgung nicht kompatibel.

Ein Loader-Laufwerk z.B. DLT 2000XT oder DLT-7000 mit dem HVD DIFF Interface.

Auch ein Loader-Laufwerk z.B. DLT 2000XT oder DLT-7000 mit dem HVD DIFF Interface.

Dieses Label stammt von einem DLT 8000 Drive, der hat schon die automatische Erkennung zwischen SE und LVD. Wie gesagt, mixen zwischen SE und LVD am gleichen Strang ist manches Mal sehr hinderlich.

Es kommen noch Etiketten mit den (nur noch) LVD Interfaces. Moderne SCSI Controller haben seit ca. 1998 oder schon früher eine automatische Erkennung des (der) angeschlossenen Devices. Sie sollten SE und LVD nie mixen. Und DIFF dürfen Sie an so einen schon gar nicht anschließen.

 

Wir haben eine ausführliche SCSI Beschreibung mit allen Varianten und vielen Bildern hier im Web.

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