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Das sind jetzt Einblicke und Detail-Fotos

von DLT Geräten samt unserem Kommentar aus Sicht der Ingenieure, damit auch der Laie einen kleinen Eindruck bekommt, wovon wir überhaupt reden und wie es in so einem DLT-Laufwerk aussieht:

2004 - Erste Aufnahmen mit einem (billig) Mikroskop

So weit uns bekannt ist, sind hier erstmalig mikro- skopische Detail-Aufnahmen von Magnet-Spalten von verschiedenen DLT Magnet-Köpfen zu sehen.

Unser erstes Mikroskop (roter Kreis) war kein Wunderwerk, sondern eher ein sehr preiswertes "economy" Modell. Wir wollten ja erst mal sehen, was man überhaupt sieht und ob es etwas wirklich Interessantes zu sehen gibt.

 

Oben auf dem (Mon-) Okular sitzt eine (sehr bescheidene) kleine Farbkamera mit USB Anschluß, die nur 352x288 Pixel liefert. Auch Schärfentiefe und Farbtreue sind bescheiden und in keiner Weise mit unseren größeren CCTV Kameras vergleichbar.

 

Also im Prinzip hatten wir hier die verkehrte Technik, wie wir inzwischen heraus gefunden haben. Es müsste (könnte oder sollte) mindestens ein trinokulares Stereo- mikroskop sein, mit dem man im Auflichtverfahren die Oberfläche von Metallen begutachten kann. Im Okt. 2005 bekamen wir dann endlich ein Stereomikrospkop. Es lag ganz einfach am etwas knappen "Füllstand der Portokasse". Solch ein Mikroskop liegt gebraucht bei etwa 1000.- Euro (neu bei 8000.- bis 15.000.-) und aufwärts. Nachdem selbst dieses edle Gerät nicht ausreichte, bekamen wir dann ein Superding (Neupreis ca. 75.ooo.- Euro). Oben rechts auf dem Bild ist unser "Zeiss-Wunderwerk" im Vergleich mit dem "Erstling" zu sehen.

Ein DLT-Kopf hat 6 oder 12 einzelne Magnetköpfe (-köpfchen)

Das hier ist ein DLT-Kopf aus der DLT-2000XT (15/30er) Serie. Sie sehen, daß dort auf der gesamten Fläche die eigentlichen 6 kleinen Magnetköpfe untergebracht sind.

Immer in der Mitte des gesamten großen Kopfes sind die zwei kleinen Leseköpfe, jeweils außen sind die zwei kleinen Schreibköpfe für beide Richtungen angeordnet.

Ein DLT-2000er und 4000er schreibt mit 2 Kanälen gleichzeitig auf das Band. An dem senkrecht stehenden DLT 2000/4000er Kopf wird das Band vom Laufwerk waagrecht vorbeigezogen. Darum sind hier die Lese- und Schreibköpfe exakt auf der gleichen waagrechten Ebene angeordnet.

Der DLT-7000er und 8000er Kopf enthält bereits 3 x 4 einzelne Magnetköpfe. Er liest und schreibt mit 4 Kanälen jeweils über alle 4 Köpfe gleichzeitig.

Die scheinbar merkwürdige versetzte Anordnung kommt von der Schräglage, in die der DLT-Kopf je nach Lauf-Richtung gedreht wird. Jeweils eine 4er Seite Schreibköpfe liegt dann genau auf der gleichen waagrechten Ebene mit den 4 Leseköpfen.

Liest oder beschreibt ein DLT-7000er Laufwerk jedoch ein DLT 2000 oder DLT-4000er Band, so wird der DLT-Kopf genau senkrecht gestellt und die jeweils unteren Schreibköpfe mit den jeweils oberen Leseköpfen senkrecht auf die entsprechenden Spuren positioniert.

Was es mit der Schräglage der 7000er und 8000er Technik auf sich hat, beschreiben wir an anderer Stelle.

Dieses Bild zeigt, wie dünn der eigentliche Kopfbereich eines DLT Kopfes ist, egal ob 6 oder 12 Magnetspalte eingearbeitet sind.

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