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Das sind jetzt Einblicke und Detail-Fotos

von DLT Geräten samt unserem Kommentar aus Sicht der Ingenieure, damit auch der Laie einen kleinen Eindruck bekommt, wovon wir überhaupt reden und wie es in so einem DLT-Laufwerk aussieht:

Was passiert mit den Kugellagern in den Umlenkrollen ?

Die Umlekrollen müssen weder die Last aushalten, die sie könnten, noch mit der Geschwindigkeit drehen, für die sie ausgelegt wurden. Wir haben das mal genauer untersucht, die axialen und die radialen Kräfte. Beide sind marginal, denn das Band würde sofort reißen. Ist es auch bei unserem Versuch, Kraft wirken zu lassen, recht schnell sogar.

 

Also das kann nicht der Grund sein, warum sogar Laufwerke mit extrem niedrigen Kopflaufstunden (ca. 150 Std sind sehr sehr wenig) bereits laut kreischende Lager aufweisen. Daß ein Laufwerk der DLT 4000 Serie aus 1996 mit 75.000 Betriebsstunden und 10.xxx Kopfstunden in die Jahre kommt, das wäre ja noch verständlich.

 

Also haben wir solch einen Schreihals geschlachtet, also alle sechs Rollen ausgebaut. Die kreischenden oder surrenden Umlenkrollen sind innen braun verstaubt, die leisen oder schweigenden Rollen sind innnen sauber, also metallisch blank. Diese "Einsicht" deckt sich in etwa mit dem regenbogenfarbigen Fettnebel der schadhaften (schwergängigen) Servo-Motor-Kugellager auf der Motor-Seite.

Brauner Staub, das kann doch nur Rost sein ?

Oben rechts sehen Sie, daß aus dem Kugellager (bzw. der Ritze zwischen dem Innenring und dem Außenring) brauner Staub austritt und, da er durch die Abdeckung (die sonst drauf ist) nicht weit weg kann, sich der Staub in der Umlenkrolle ablagert.

 

Wie können V2a Lager rosten ??

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